Bei dir.

All deine Bewegungen ziehe ich mit Kreide nach, damit sie nie verloren gehen. Deine Hand drücke ich so fest an meine, dass ich unsere Herzen spüren kann. Dein Atem auf meiner haut, eintättowiert um nie wieder zu verfliegen. Deine Worte auf meine Lippen geküsst und deine Gedanken fest mit Tusche auf Adern und Venen geschrieben. Tausend Spuren von dir, finde ich an mir. Geschmückt mit Gold, deinem Gold, balanciere ich zwischen deiner Welt und meiner. Ein Drahtseilakt aus Hoffnung, Vernunft, Angst und Liebe. Du bist meine Liebe und all die Angst verschwimmt wegen dir. Nimmst und gibst mir Hoffnung. Deine Vernunft flüstert direkt in mein Ohr "Ein kleines stück noch & du bist angekommen, hier bei mir, dem Guten und dem Schönen", doch ich zögere.

Ich spaziere direkt über unseren Drahtseilakt, jedoch nicht ganz ohne Zweifel und Lebensangst. Doch ich weiß, wenn ich es schaffe bei dir anzukommen, fängt das Gold an zu glänzen.

23.5.15 09:32

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